Dienstag, 5. April 2016

IBAN und BIC unseres Spendenkontos

Bitte verwenden Sie bei Überweisungen auf unser Spendenkonto die unten genannten IBAN und BIC.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Brigitte Weiler
Schiffsoffizierin
1. Vorsitzende Cabilla e. V.
71083 Herrenberg-Oberjesingen
(0 70 32) 3 38 77

Spendenkonto
IBAN: DE34 6035 0130 0001 6135 20
BIC: BBKRDE6BXXX (KSK Böblingen)

Dienstag, 29. März 2016

Einsatz in Afghanistan vom 5. Januar - 13. März 2016

In den von der Lawinenkatastrophe im letzten Frühjahr betroffenen Dörfern Abdullakhel, Tol, Aréeju, Dostali und Shaba konnten wir insgesamt 1.300 Kinder mit Winterkleidung und Schulmaterial versorgen.
Die SNI-Gehörlosenschule (Shelter Now International) in Kabul bekam von uns Schreibwaren für 50 Kinder.
Zwei armen Familien konnten wir mit Lebensmitteln und Kohle helfen. Sie leben in großer Armut.
Einem schwer kranken Jungen finanzierten wir den Flug nach Indien zur Behandlung.
Wir führten eine Erkundungsfahrt zu vier zerstörten Schulen durch und hoffen, in Zusammenarbeit mit SNI den Wiederaufbau zu erreichen.
Einen Brunnen in großer Tiefe durch Felsen mit schwerem Gerät zu bohren, war eine Kooperation von SNI und Cabilla. Bis zu 500 Familien haben nun sauberes Trinkwasser.
Die Shaba-Klinik in den Bergen und die deutsche TB-Klinik in Kabul erhielten von uns Medikamente.
Die Fahrt in die Dörfer mit Geländefahrzeugen und Schneeketten war atemberaubend und ein großes Abenteuer; wir fuhren bis 3.500 Meter hoch. Diese Dörfer hatten noch nie irgendwelche Hilfe bekommen.
Unser Safranprojekt ist gut angelaufen. Weitere Bauern werden von uns Setzzwiebeln bekommen. Die Sicherheit war nicht so schlecht wie beim letzten Mal; insgesamt ein erfolgreicher Einsatz.

Wir hoffen weiterhin auf Ihre finanzielle Unterstützung.
Ihre Brigitte Weiler

Donnerstag, 14. Januar 2016

Brigitte Weiler in Afghanistan

Seit Anfang Januar ist Brigitte Weiler wieder in Afghanistan.

In den nächsten Wochen wird sie wie in den Vorjahren Bewohnern in den unwegsamen Gebirgstälern im Norden des Landes helfen sowie Medikamente und Pflegematerial in die Shaba-Klinik bringen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Einsatz vom 4. bis 26. Mai 2015

Ende Februar, Anfang März kam es im Norden Afghanistans zu massiven Lawinenabgängen; in vielen Dörfern wurden die Häuser weggerissen und Lebensmittelvorräte vernichtet. Es gab Hunderte von Toten, die Überlebenden wohnten in Zelten. Die Kinder waren schon halb verhungert und apathisch.
Cabilla hat im Mai an 250 Familien (etwa 2.500 Menschen) Lebensmittel verteilt. Wir konnten jeder Familie mit 50 kg Reis und Mehl helfen, 8 kg Bohnen, 10 kg Kichererbsen, 5 kg Linsen, 16 l Öl, 10 kg Zucker, je 1 kg Tee schwarz und grün, 8 kg Nudeln sowie 2 kg Sojamehl. Das Sojamehl wird 1:10 mit Weizenmehl vermischt und zu einem Brei gekocht. Es dient als Aufbaukost, wenn man halb verhungert ist. Die Menschen sind gerade dabei, ihre Häuser wieder aufzubauen und die Felder zu bestellen.
Wir konnten eine einmalige Katastrophenhilfe leisten; die Menschen müssen sich nun wieder selbst helfen und werden in circa drei Monaten eine Ernte haben. Es hatte seit Jahrzehnten nicht so viel Schnee wie in diesem Jahr gegeben und wir hoffen, dass sich eine solche Katastrophe nicht mehr so schnell wiederholt.
Nachtrag: Wir konnten nicht früher helfen, weil vorher das Gebiet unzugänglich und die Straßen teilweise zerstört waren. Auch musste ich zuerst das erforderliche Geld zusammenbringen.
Ihre Brigitte Weiler

Montag, 5. Januar 2015

Einsatz 2014

Bei unserem Einsatz vom 20. Oktober - 15. Dezember 2014 in Afghanistan konnten wir wieder vielen Menschen effektiv helfen.

In Gozar und Ishkhashan bei Faisabad haben wir Opfer des Erdrutsches, des Bergrutsches und der Flut unterstützt. In einem entlegenen Gebirgstal, in Choschkak bei Shaba, in Choru-Ghozu und in Piauscht versorgten wir insgesamt 1.700 Kinder mit Winterkleidung und Schreibwaren, wir verteilten 13 Nähmaschinen und 750 Meter Stoff. Bei Faisabad erfolgte unsere Hilfe in Zusammenarbeit mit Shelter Now International. Bei der Shabaklinik haben wir vor einiger Zeit ein Safran-Versuchsfeld angelegt. Der Safran ist gut gewachsen, im November fand die erste Ernte statt. Der Feldeigentümer war für zwei Tage zur Ausbildung in Herat bei Shelter Now International; dort besteht seit vielen Jahren ein großes Safranprojekt. Bei fünf Augenpatienten konnten wir die Untersuchungs- und OP-Kosten im Noor-Krankenhaus übernehmen.

Familie Saher und Familie Abdul Hamid haben wir mit Lebensmitteln und Heizmaterial unterstützt. Familie Abdul Hamid bekam zusätzlich gebrauchte Teppiche, Schlafmatten und Steppdecken, auch haben wir Geld für medizinische Notfälle hinterlegt. Zum Ende unseres Einsatzes konnten wir für die Familie noch eine Ziege kaufen, so dass die Witwe und ihre fünf Kinder sowie ihre Schwester und Mutter Milch als Nahrungsmittel haben.

Dieses Jahr war in Afghanistan die Hölle los, die Sicherheitslage war so schlecht wie noch nie zuvor; gegen Jahresende waren es zwei bis drei Explosionen pro Tag, Selbstmordattentäter und Improvisierte Sprengsätze (IED). Meine Leibwächter haben ständig das Auto bewacht, damit niemand ein Magnet-IED unters Auto heften kann. Ohne Bewachung bin ich keinen Schritt zu Fuß gegangen. In dieser Zeit wurde in Kabul auch eine südafrikanische Familie bei einem Anschlag der Taliban umgebracht, nur die Mutter überlebte, weil sie zu dieser Zeit im Krankenhaus arbeitete.

Dank meiner guten Leibwächter bin ich heil wieder zurückgekommen. Wir werden trotzdem weiterhin die Armen unterstützen; Ihre Spendengelder finden immer eine nützliche Verwendung.
Ihre Brigitte Weiler